Stichwort: Kuba Reise zum Tauchen

Eine Kuba Reise auf die Isla de la Juventud

Wer nach Zielen sucht, die etwas anders sind, der sollte an eine Kuba Reise denken. Durch die jahrzehntelange Abgeschlossenheit der Insel, vor allem gegen den USA Tourismus, unterscheidet sich Kuba wesentlich von anderen Zielen in der Karibik.

Eine Kuba Reise führt auf die „Königin der Antillen“, doch gibt es in Kuba nicht nur interessante Destinationen auf der Hauptinsel, sondern auch kleinere Inseln, die mit strahlend weissen Puderzuckerstränden, Korallenriffen und Kokospalmen genau den Träumen von sonnen- und ruhehungrigen Touristen entsprechen.

Zur Einreise ist ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass und eine Touristenkarte nötig. Pauschalreisende erhalten ihre Tarjeta del Tourista von ihrem Reiseveranstalter, wer individuell unterwegs ist, sollte die Karte bei der kubanischen Botschaft in Bern beantragen. Theoretisch ist es möglich, die Karte direkt bei der Einreise zu kaufen (ca. 40 CHF), doch wer Pech hat, wird ohne Karte von der Fluggesellschaft nicht mitgenommen. Weiters braucht der Kuba Reisende eine gültige Krankenversicherung für die Dauer seines Aufenthaltes.

Doch genug von der Bürokratie, wir sind reif für die Insel und wollen uns schliesslich erholen.

Edelweiss bringt Schweizer Touristen bequem direkt nach Havanna, von dort gibt es die Möglichkeit mit kleineren Maschinen direkt auf die Isla de la Juventud weiter zu fliegen. Ihr Name allein zerschmilzt auf der Zunge, besonders, wenn er im weichen, manche Laute verschluckenden kubanischen Spanisch ausgesprochen wird.

Die Insel der Jugend war nicht immer eine Touristenattraktion, sondern blickt auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück. Entdeckt von Christoph Kolumbus 1594, der sie „La Evangelista“ nannte, ist sie umrankt von diversen Piratenlegenden, die ihr auch schon mal den Namen Teufelsinsel einbrachten. Angeblich diente sie auch als literarische Grundlage für Robert Louis Stevensons „Schatzinsel“.

Zu vor-revolutionären Zeiten, damals Isla de Pinos (Pinien Insel) genannt, diente sie als Gefängnisinsel mit dem prominentesten Insassen Fidel Castro, der dort wegen eines erfolglosen Putsches 1953 zu 15 Jahren Haft verurteilt worden war, von denen er jedoch nur ca. 1 ½ Jahre absass. Als er dann 1959 die Macht übernahm, taufte er die Gefängnisinsel um in Isla de la Juventud und baute sie zu einem Zentrum für Jugendaustausch um. Heute soll die damals geschaffene Infrastruktur für den Tourismus genutzt werden, doch ist die Touistendichte hier noch nicht so ausgeprägt, sodass die Insel ein ausgezeichneter Platz ist, um ganz normales kubanisches Alltagsleben zu beobachten.

Nueva Gerona ist der im Nordosten gelegene Hauptort der Insel am Rio las Casas, mit dem erwähnten Gefängnis Presidio Modelo, das heute als Museum dient.

Die Fussgängerzone im Stadtzentrum wartet mit den wichtigsten Läden, Restaurants und einer Galerie heimischer Künstler auf und verwandelt sich abends in die Flaniermeile der Stadt. Das Nachtleben spielt sich hauptsächlich in der Disco Los Rumbos ab.

Nicht weit von der Stadt entfernt befindet sich die Playa Paraiso, so paradiesisch wie der Name sagt, mit einem kleinen Hotel und einem Restaurant. Der Transport an den Strand erfolgt per Pferdekutsche, Taxi oder mit einem Leih-Fahrrad. Wer mutig ist und über eine gute Kondition verfügt kann zur etwa 1 km entfernten Affeninsel schwimmen, auf der es aber leider keine Affen mehr gibt.

Wer genug vom strahlend weissen Sand hat, kann sich zur Abwechslung auf den einzigen schwarzen Strand Kubas, die Playa Bibijagua, bringen lassen, wo es auch einen Campingplatz gibt.

Zwischen den beiden Stränden befindet sich die Playa El Gallego, die hauptsächlich den Einheimischen des nahe gelegenen Dorfes Chacon zur Erholung dient.

Taucher finden ihr Unterwasserparadies bei einer Kuba Reise im Süden der Insel im Canarreos-Korallenarchipel. Traumhafte, praktisch unberührte Tauchgebiete entführen in die bunte und vielfältige Fauna und Flora der karibischen Unterwasserwelt mit Höhlen, Tunneln, gigantischen Steilwänden und einigen pittoresk bewachsenen Wracks von Galeonen aus der Zeit, als die Spanier Gold und Silber aus Südamerika ins Mutterland schifften und sich dabei mit Piraten herumschlagen mussten. Wer Glück hat, findet angeblich sogar noch echte alte Golddublonen.

Eine Kuba Reise auf eine wahrhaftige Schatzinsel ist der Traum aller Taucher.